Die Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle zwischen dokumentarischer Beobachtung und ästhetischer Überhöhung. Visuell wie inhaltlich wird die Ästhetik des Zerstörerischen zum Bildträger innerer Prozesse und zur Ausgangslage für neue Perspektiven. 

Look at me dekonstruiert Hochglanzporträts, die sich von ihrer Geschichte lösen und neue Perspektiven auf Schönheit, Zeit und Identität eröffnen. Plakative Headlines reduzieren sich auf minimalistische Textfragmente. Namen treten auf wie Zitate aus Kunst, Musik, Literatur und Film und verweisen auf eine konzeptuelle Auseinandersetzung mit Mythos und Wirkung.

Eurolove reflektiert die fragile Konstruktion ökonomischer Systeme: geschredderte Banknoten entblößen das Verhältnis zwischen Materialität und ökonomischer Bedeutung. Zerstörung wird zur künstlerischen Geste und seiner Neuerfindung, ein künstlerisches Statement über die Ästhetik des Zerfalls.