THE FAIRY – DUFTLOS

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ALLIUM – LEICHTER ZWIEBELGERUCH

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ANTHURIE – DUFTLOS

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CHRYSANTHEME

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ROSA NEGRA – FRISCH HOLZIGER GERUCH

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SEDUM

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CANNA

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DAHLIEN – DUFTLOS

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SCABIOSE – INTENSIV SÜSSLICHER GERUCH

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RHODODENDRON – SÜSSLICH-PUDRIGER DUFT

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TRÈS CHIC. Der Titel der Bildserie erinnert zunächst an schicke Mode, auch wenn die deutsche Übersetzung ganz nüchtern lediglich „sehr stilvoll“ bedeutet. Doch die Bildserie TRÈS CHIC ist im wahrsten Sinn eine stilvolle Arbeit: keine Blüte ohne Stil, gleichgültig ob deutlich sichtbar oder in den verschwiegensten Winkeln unserer Fantasie, dachte sich der Künstler und schuf dekorative Bilder.

Aber hinter dieser Oberflächlichkeit gibt es noch eine zweite Ebene: die Sprache der Blumen, die mit der Hippie-Bewegung des 20. Jahrhunderts eine ungeahnte Renaissance erfuhr. Aus der Flower-Power-Zeit der „Blumenkinder“ überlebte vor allem das Spiel der Liebe und die Aufforderung: Sag’s mit Blumen.

Beim ersten Date dienen sie gerne als „Türöffner“ oder wir kokettieren frech mit einem überaus üppigen Strauß. Jedem von uns sagen die Bilder des Fotokünstlers gewiss etwas anderes. Doch was würden sie Ihnen sagen, wenn Sie eines dieser Bilder morgens per Post oder WhatsApp erreichen würde?

Wir wissen, dass das  „ABC“ der Blumensprache sehr umfangreich und kompliziert ist. Ihren Höhepunkt erreichte die Symbolik, als die höfische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts nicht über Gefühle sprechen konnte und Blumen dies übernahmen. Die „Sprache der Blumen“ wurde so erfolgreich, dass sich Bücher der „Floriographie“ annahmen. /Mara Christensen